Samstag, 16. August 2014

Sumatra; Bukit Lawang



Wie angekündet kam unser Bus um 3.30 p.m. an und zu unserem Erstaunen begrüsste uns Erik dort. Wir quetschten uns und unsere Rucksäcke aufs Motorbike mit Seitenwagen und los gings in Richtung Hotels. Die letzten 500m gings zu Fuss weiter, über eine wacklige Hängebrücke zu einem wirklich schönen Hotel direkt am Fluss mit Aussicht auf den Urwald. (mittlerweile dürfte klar sein was Erik ist).




Noch am selben Abend buchten wir eine 3 Tägiges Joungletrekking.

Am nächsten Morgen Pünktlich um 9.00 Uhr (zu unserem Erstaunen) wurden wir von Andi unserem Guide am Hotel abgeholt. Wir staunten nicht schlecht wie einige der Leute angezogen waren (Joungletrekking mit Flip-Flops, Tuechschüeli oder gar Barfuss ????.) Ok uns ja Wurst nicht unsere Füsse also los. Kaum gestartet gings mal über 200 Treppenstufen hoch und das in einem Tempo wir sagen euch. Oben angekommen Pause ah wer braucht den sowas, Wir wurden kurz belehrt das, der Joungle hier erst anfängt, also weiter jedoch gings nicht mehr ganz so schnell weiter wie bis anhin. (Die Treppenstufen macht jeder Guide so schnell wie möglich um zu testen was er der Gruppe zumuten kann erfuhren wir am Lagerfeuer in der 2ten Nacht). Kaum 20 min im Joungle unterwegs  sahen auch schon den ersten Orang-Utan mit Jungtier jedoch waren da auch um die 100 Turis die wie wild einen Steilhang hinunter Kletterten um diesen zu fotografieren (wer ist hier nun der Primat), Susanne und ich schauten uns an und dachten hoffentlich sind nicht alle 3 Tage so.  Also sich unsere Gruppe von 7 Leuten wider formiert hatte gings weiter jedoch nicht auf dem Pfad den alle gingen, Andi dachte sich wohl das selbe.
 
Also runter von diesem Berg und rauf auf den nächsten diese Aufstieg kostete uns jedoch sehr viel Kraft, Andi sagte nur, nur noch 200 Meter ich glaube er immer nur von Höhenmetern und nicht von Strecke. Oben angekommen erwartete uns jedoch eine Gruppe Thomas Leaf Gibbons wie wenn er diese bestellt hätte.
 
 
Eine kurze Pause mit Früchten und weiter gings wieder runter und rauf auf den nächsten Berg. So verging der Tag anstrengend jedoch sehr schön, voller Erfahrungen in einem fremden Joungle. Das Nachtlager war an einem Fluss gelegen wo man sich waschen und sogar ein Sitzbad nehmen konnte.
 
Andi machte auf der letzten Stunde Fussmarsch eine Bemerkung nicht mehr weit und es gibt Tee und Bier, also suchte ich das Bier jedoch war keines da. Hmm ok dachte ich, man frage Grossmaul Andi, er sagte man könne es Organisieren, ich fragte in die 7 Köpfige Runde bestehend aus 3 Holländer 1 Norweger und einer US Bürgerin wer Bier mag und schnell war klar das jeder eine Kehle hatte die danach lechzte. Rico der Koch zog los und kam 2h später mit guten 12 Bier zurück. – Weltklasse!!!
 
Dadurch bekam er schon einen kleinen Heldenstatus bei uns. Der Rest des Abends verbrachte alle gemeinsam, beim komische Spiele spielen und Denkaufgaben mit Zündhölzchen. Schlafenszeit; naja schlafen auf Steinen war noch nie meine Stärke aber es ging, am Morgen gab’s Rühreier, Toast, Früchte, Tee und Kaffee um gestärkt in den 2ten Tag zu gehen welcher noch anstrengender jedoch auch Intensiver in den Erlebnissen wurde. Unsere Gruppe trennte sich vor dem Mittagessen da die 3 Holländer nur 2 Tage gebucht hatten. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Tour noch anstrengender d.H. es war mehr klettern als Wandern aber wirklich sehr schön. Die Wege waren viel schmäler und man merkte, dass dort nicht mehr so viele Leute wie die Strecke des 1. Tages durchwanderten. Kurz nach dem wir uns trennten durften wir zwei Black Gibbon Mütter mit ihren Kleinen bewundert. Die eine Mama war überhaupt nicht erfreut ab dem kleinen Kletterversuch von Marius und es dauert nicht lange da war sie bei uns unten. Ja sie war total nicht erfreut und hatte einen angriffslustigen, sogar aggressiven Gesichtsausdruck und kam zum Teil gefährlich nahe. Na gut, wenn jemand versucht in meine Wohnung zu klettern kann ich auch aggressiv werden.
 
 
Andi erzählte uns, dass ein Black Gibbon einen Orang Utan und jenste Affen trotz einer kleinen Grösse töten kann. Am Abend wir hatten ja am morgen schon vorgesorgt wartete dann unser wohl verdientes Bier sowie ein, von Rico wundervolles Nachtessen auf uns.
 
Am dritten Tag war’s ruhiger Ausschlafen soweit möglich auf Steinen, Frühstücken, Baden im Fluss und einen nahegelegenen Wasserfall bestaunen, für uns.  
Marius (der Norweger) und Alison (US Bürgerin) wollten Wandern gehen, Andi unser Guide war jedoch so müde vom 2ten Tag, dass Rico der Koch mit ihnen eine 3 sündige Tour machte. Wir trafen uns wieder zum gemeinsamen Rafting auf alten LKW Luftschlauchen zurück zu unseren Hotels, jedoch nicht ohne Zwischenfall den nach einer Stromschnelle sind 2 von 4 dieser Schlauche zerrissen gewesen was für eine kurzen Zwischenstopp sorgte, bis Rico 2 neue organisiert hatte und das Floss wieder zusammen gezurrt war.
 
Am Abend Trafen wir uns alle wieder zum gemeinsamen Nachtessen was überaus amüsant war. Ziemlich am Schluss diese Anlasses kamen zwei Jungs zu unserem Tisch und Fragten ob welche von uns morgen zum Flughafen wollen, die kamen wie gerufen und so gings am nächsten Tag weiter zum Flughafen. Mit dem Taxi, Taxi ok wir wissen ja das man in Indonesien die Autoprüfung mehr oder weniger geschenkt kriegt aber, dass ich nach 20 min Autofahrt seekrank werde ist doch schon sehr lange her. Alle im Auto dachten sich das gleiche Junge lern erst mal anfahren ohne die Kupplung spicken zu lassen und deine Bremse hat auch andere Punkte als nur Gummi auf der Strasse zu lassen. Gute 4h später waren wir dann endlich am Flughafen und das ohne Unfall, jedoch nur dank des Holländischen Beifahrers der steht’s Aufmerksam genug war um einzugreifen. Und so gings weiter nach Kuala Lumpur was auch recht verwirrend war, denn das Flugzeug startete gute 20 min vor dem Offiziellen Start Zeitpunkt was dazu führte das Susanne und ich zig mal ausgerufen wurden ;-)).
 

Sumartra; Medan


Nach 1 Flugstunde sind wir in Medan angekommen und waren sehr überrascht über den modernen Flughafen, dieser wurde erst vor ca. 1 Jahr eröffnet. Als wir das Visa on Arrival gelöst hatten – auf dem Zettel steht $25 aber die knöpften uns je $35 ab (Sauerei, Korruption Abzocke), wir nehmen an dies ist während der Hochsaison so, aber was willst du machen- entweder zahlen oder man kommt nicht rein. Gleich danach hat uns ein illegaler Taxifahrer abgefangen, der wollte satte Rp 250 000 (ca. 25 CHF) um nach Medan zu gelangen, was uns eher teuer vorkam. So kramten wir unsere Handys und den Lonely raus und fingen an zu recherchieren – ein Bett für die Nacht hatten wir natürlich auch noch nicht J Wir haben uns darauf geeinigt 2 Hostels in Medan  anzuschauen, da quatsch uns ein andere junger Typ in unserem Alter an und frag wo wir hin wollen und fing an zu erzählen was man so alles machen könne. Unser Ziel war schon zum vorhinein klar wir wollten Tags darauf nach Bukit Lawang, aber das muss ja nicht gleich jeder wissen, wir haben ihm deshalb gesagt wir hätten noch keine Plan und haben ihm einfach mal zugehört. Der Zufall wollte es, dass er von dort kam und so hat er uns gesagt wie wir mit dem Bus dorthin kommen – er hätte uns gleich dorthin mitgenommen, natürlich gegen Bezahlung, aber wir wollten erst noch das und vor allen wären wir erst abends um 12 Uhr dort angekommen und das ohne Zimmer, dass war uns doch ein wenig zu viel Risiko. Wir handelten noch mit dem Preis und Erik und sein Kumpel Aldi (auch Jungel Mogli genannt sieht echt aus wie Mogli vom Dschungelbuch), der Trekkingguide ist, fuhr uns ins 1. Hostel nach Medan, das Zaza Zizi Guesthouse. Wir benötigten für 30km sagenhafte 70 Minuten – wenn wir da an unsere Arbeitswege von 70km dachten sind wir froh so guten Strassen in der Schweiz zu haben. Und vor allem, dass man in Europa eine Autoprüfung machen muss. In Medan angekommen, bogen wir in eine dunkle Hintergasse ab und wir fragten uns ob wir doch nicht besser ein offizielles Taxi hätten nehmen sollen….Aber unser Sorge war umsonst wir wurden wie ausgemacht vor dem Guesthouse abgeliefert. Susanne schaute sich die Zimmer an und Charly quatschte noch mit den beiden.

Das Zimmer passte und wir tauschten noch Nummern aus, falls wir doch mal nach Bukit Lawang kommen sollten sollen wir uns doch bei ihm Erik melden.

So schrieben wir am nächsten Morgen, dass wir uns auf den Weg nach Bukit Lawang machen und dort ca. um 4-5 p.m. ankommen. Wir nahmen ein Taxi zur Busstation und kauften Tickets für eine einheimischem Minibus, was wir nicht wussten, der fuhr erst zum Zielort los wenn er voll ist. Aber es dauerte wenigen Haltestellen und nach ca. 1h war er voll (voll voll). So ging unsere holprige Fahrt von 4h los. War echt lustig mitzuerleben wie die Einheimischen Bus fahren – da stiegen sie mit Kind und Kegel oder stinkendenden Durians ein und aus. Und an jeder Ecke schrie einer Halt – die sind echt zu bequem 50m zu gehen.

Malaysia; Melakka

Reisetag sind meistens die Tage wo wir nebst Hotel auschecken und relaxen nicht viel unternehmen. So auch als wir nach vier Stunden Fahrzeit in einem echt komfortablen, fast brandneuen Bus in Melakka ankamen. Nach einer erneuten Schwitzpartie beim Suchen von Ajits Guesthouse, haben wir dieses angeschaut da uns diese auf Anhieb zugesagt hatte buchten wir 2 Nächte. Da unser Bedarf nach Singapur von Mehrbettzimmern bis auf weiteres gedeckt war, war uns das der doppelte Preis für ein Privatroom wert. Die Preise gefielen uns hier wieder viel besser, hier kostete das Doppelzimmer inkl. Frühstück (selfmade), was auch den Namen Frühstück verdient hat, ca.25CHF. Tags darauf erkundeten wir das kleine historische Städtchen.
















Dies ist zu Fuss durchaus realisierbar. Melakka bietet einige Kirchen sowie Forts von verschiedenen Ländern, da Melakka zur Zeit der Seefahrerei,  wegen seiner Lage ein stark umkämpftes Gebiet war. Zum teil auch mit Fahrzeugen die zu der Körpergrösse der Invasoren passte ,-)


Dort befindet sich auch der älteste internationale Hafen. In diesem Hafen so wie in Melakka selbst waren die Chinesen, Portugiesen, Holländer sowie Spanier am Werk. Und natürlich hat es auch wieder jenste Tempel und Wats


  auch einige Christliche Kirchen sind zu finden. Ebenso gibt es hier sehr viele Museen, da wir aber nicht Museeumsgänger sind liessen wir die auch hier aus. Unser ursprünglicher Plan war 2 Nächte in Melakka zu bleiben und am dritten Tag das Boot nach Dumai zu nehmen um von dort mit dem Bus nach Medan zu gelangen. Charly war jedoch noch nicht 100% fit so entschieden wir noch eine Nacht länger zu bleiben und uns auszukurieren, damit wir dann fit sind für das geplante Dschungeltrekking. Und prompt haben wir wieder mal unser Reiseplan umgekrempelt…nix Boot 2h und 18h Busfahren sondern 3h Bus nach Kuala Lumpur und von dort aus 1 h mit dem Flugzeug nach Medan zum selben Preis.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Singapur ; Singapur

Angekommen am Flughafen Changi suchten wir erst mal nach Hotels um diese aus zu checken, und bekamen sogleich auch schon den ersten Kultur Schock als wir sahen, dass für ein Hostelzimmer pro Person 30-40$ der Durchschnitt war – ein Hotelzimmer (2 Stern) unter 75$ konnte man vergessen, als wir dann für 2 Burger Menues (Burger King) am Flughafen satte 18$ zahlten, fragten wir uns ob unsere spontane Idee wirklich so gut war. Aber wir waren nun ja schon mal hier. Also nahmen wir die MRT ( Metro) und fuhren nach Chinatown-Point. Dort hatte es einige Hostels ziemlich nah beieinander. Wir entschieden uns fürs Pillows &Toast dieses hatte zwar nur ein freies 4er Dorm Zimmer, aber immerhin besser als ein 6er oder 8er. Nach dem einchecken hatten wir Kohldampf, da der Burger eise Fast Food Ladens nicht lange hingehalten hatte wie normal halt. Also ging die suche los nach etwas zahlbarem Essbaren. Aus dem Lonely Planet haben wir entnommen, dass die günstigste weise sich in Singapur zu ernähren ein Food-court in einem der Zahlreichen Shoppingcentern ist. Das Gute, in Singapur gibt Shoppingzentren am Laufmeter. Schon im 2ten wurden wir fündig, das essen war lecker nur hat Susanne leider was erwischt das sie nicht so
vertragen hat. 2 Stunden später war sie schon mit Fieber im Bett. Tags darauf gings dank Mefinazid auf Sightseeing. Also zuerst ging in die Funan-Digitl-World, ein 6 stöckiges Einkaufszentrum mit nur Handys, Games, PC und alles an Elektronik was man sich nur vorstellen kann…sage und schreibe 4 Stunden haben wir verbracht mit Handyläden abklappern und am Ende hatte Charly sein neues S5 – da sein S4 nach nur 6 Monaten Lebensdauer, dauernd der Fehler keine SIM angab und der nächste Swisscom-Laden ist nun mal zu weit weg für einen Garantieantrag. Dann wurde Susanne erlöst und des ging zum Sightseeing zum Sandspark Marina Bay, wo uns im 56 Stock eine Wahnsinns-Sicht über Singapur geboten wurde wohlverstanden für 46 $ ohne Option etwas im Restaurant zu Trinken dies blieb den Hotelgästen vorbehalten.

Langsam liessen die Medis nach und wir mussten zurück ins Hotel. Tags darauf buchten wir den Hippo-Bus einen hop-on- hop-off Sightseeing-bus, unter anderem haben wir 4h im Botanischen Garten verbracht.

Auf dieser Tour haben wir unter anderem erfahren, dass ein Sigapurese zum Autofahren alle 10 Jahre rund 60000 $ bezahlt um eine Erlaubnis zu erhalten überhaupt Autofahren zu dürfen. Abgesehen davon zahlt er noch mehr als 100% Steuern des Neuwertes auf ein Auto wenn diese Importiert wird und es sind fast nur Importe zu sehen. Also man Merke Singapur ist eine echt Teure Stadt. Das Hobby der Singapuren ist und bleibt jedoch das Shopping (was verdienen die, den die Preise haben fast CH Niveau). Als es Susanne Tags darauf deutlich schlechter ging verbrachten wir den halben Tag im Krankenhaus um auf den Blutuntersuch zu warten jedoch ohne schlaues Resultat mit der Vermutung auf Denguee Fieber.

Am nächsten Tag sah Susanne dann nicht mehr ganz wie ein roter Streuselkuchen aus, jedoch ging es Charly dafür schlechter also entschlossen wir uns das Hotel zu wechseln, was etwas mehr Kostete, dafür ein Einzel Zimmer bot, ohne Hustende, morgens um halb 4 nach Hause kommenden aggressiven Chinesen. Diese war zwar im Rotlichtviertel von Singapur was uns jedoch nach Phuket nicht Störte, im Gegenteil es war recht interessant dem Treiben auf der Strasse zuzusehen. Nachdem wir uns wieder einigermassen erholt hatten entschlossen wir uns den Bus nach Melaka zu nehmen. Unser Fazit von Singapur Extrem Sauber in  DownTown aber Teuer







Thailand ; Phuket


Phuket,
 

Kaum in unsere Strasse angekommen bestätigten sich unsere Erwartung auch schon, sassen doch da schon ersten, alten „Glüstler“ mit jungen und auch etwas älteren Thaifrauen in Baren und Bistros …zum Glück aber alle aus dem Kindesalter raus. (gut sind wir nach Phuket und nicht nach Phataya)

Am Abend suchten wir dann die Ausgangsmeile – wir wollten uns ja dieses Treiben und Bars mal anschauen wovon immer alle erzählen. Als wir sie nach etwas herumirren fanden staunten wir nicht schlecht…ein riesen Rambazamba und jenste Baren wo halbnackte Tais am Tanzen waren…welches Geschlecht auch immer es war.. J

Zu unserem Erstaunen war es Susanne die, die ganze Zeit von den ganzen Frauen und Typen angequatscht wurde ob wir nicht so eine Ping-Pong-Show anschauen wollen. Wir liessen uns dann dazu überreden in eine reinzuschauen...natürlich unter der Bedingung nichts zu bezahlen falls es uns nicht zusagt. Wir haben dann drin gecheckt wie sie das Geld machen, 1 Bier hat mit umgerechnet 28 CHF Franken auf der Karte gestanden ( wohl verstanden dies war das günstigste auf der Karte) als wir dann sagten das dies viel zu teuer sei ging der Preis zack runter auf 18 CHF dies war uns jedoch immer noch zu teuer und so mussten wir den Laden mehr oder wenig freiwillig wieder verlassen. Das Publikum in diesem Etablissement war in Alter und Geschlecht bunt gemischt, je älter die Leute je hochpreisiger die Drinks die vor ihnen standen (man getraut sich zu Hause sowas ja nicht). Anmerkung: das waren nicht die wie oben erwähnten „Glüstler“ sondern normale Touris. Zu erwähne ist mit einer guten Show hatte dies nicht viel zu tun, auch wenn die Hupen von dem Typen auf der Bühne wirklich schön gemacht waren und ohne zu wissen das es ein Ladyboy war, er glatt als Frau durchgegangen wäre.

Tags darauf war ein wunderschöner sonniger Tag und so schnappten wir uns eine Roller um noch etwas mehr von Phuket als nur Patong Beach zu sehen. Wir gelten ja nun schon als geübte Rollerfahrer und so kurvten wir schon wie die Einheimischen durch die Strassen – mal links überhohlen und dann wieder rechts – wo halt grad Platz ist. Hier muss noch ne klein Bemerkung rein: wir haben an einem 7/eleven (Supermarkt) angehalten um uns mit Wasser einzudecken (Charly trinkt neuerdings auch Wasser – da warme Cola scheisse schmecktJ ) dort haben wir die Verkäuferin gefragt, wo auf der Karte wir uns genau befinden, sie hat uns nur etwas komisch angeschaut die Karte 5x gedreht und uns irgendwo im Norden von Phuket angezeigt, sicher 1h von Patong Beach entfernt und gesagt „ we are in Phuket“, das hat uns natürlich sehr viel weitergeholfen, dass wir nun endlich wussten dass wir in Phuket waren. Das war für uns etwas ganz neues wir dachten doch wir sind in Europa <big smile>. Wir mussten uns echt zusammen nehmen nicht laut rauszugröllen :-). Hinter uns ist ein Australier angestanden, der schon seit 7 Jahre in Phuket lebet, er hatte unsere Unterhaltung zugehört, er war dann so freundlich und hat uns dann von sich aus gesagt wo wir uns in Patong befinden und was wir im Verkehr zu beachten hätten.
Also dann ging‘s los runter nach Kata Beach, schwimmen war jedoch nicht, die rote Flagge war draussen und es hatte ziemlich hohe Wellen, also ging‘s weiter zum Kata View Point wo eine wirklich schöne Aussicht zu bewundern gab.
 
Von dort fuhren wir runter zum südlichsten Punkt der Halbinsel und auf der rechten Seite wieder hoch. Vorbei an Elefanten-Trekking Stationen wo wir natürlich den süssen Baby-Elefant fotografieren mussten.
Und weiter ging’s unserem nächster Stopp entgegen dies war der BigBudda (von Phuket) – der über Phuket thront und wacht – den Budda selbst sahen wir schon lange – nur der Weg zu diesem jenen klappte erst beim zweiten Anlauf. Denn auf der anderen Seite des Hügels kommst du nicht rauf mit Roller. Auf dem Mini-Berg angekommen haben wir die gewaltige Aussicht genossen und uns von der Grösse des Bauwerk überwältigen lassen.
Nun entschieden wir uns die Heimfahrt anzutreten, da es nun doch schon früher Abend war und dunkle Wolken aufzogen. Unsere Entscheidung war richtig –  denn als wir auf Höhe Phuket-Stadt waren zog schon der erste Platzregen über uns, wir hatten Glück und fanden zusammen mit anderen einheimischen Rollerfahrern einen Unterstand. Als der Regen quasi aufgehört hatte, entschieden wir uns weiterzufahren, denn es folgten noch dunklerer Wolken. Der Wind wurde immer stärker und manche Böe fegte uns fast vom Roller. Als wir in Patong einfuhren fing es wieder leicht an zu regnen und es war auch schon am ein Dunkeln. Natürlich sind wir falsch abgebogen und mussten noch mal ne ehren Runde um Patong drehen, der Regen wurde immer stärker und stärker...Endlich beim unserem Hotel angekommen war nass nur noch der Vorname von dem was wir waren. Aber wir hatten doch noch Glück gehabt, denn als wir unter dem Vordach des Hotels standen hat es erst richtig losgelegt, wie aus Kübeln, die Strasse war innert Minuten mit 15-20 cm Wasser bedeckt dieser Regelfall hielt dann ca. eine halbe Stunde an. Die warme Dusche anschliessend war eine richtige Wohltat und wir waren einmal mehr froh um dieses kleine Stück Luxus den wir uns gegönnt hatten.

Tags darauf war das Wetter immer noch schlecht auch der Wetterbericht in Krabi was eigentlich unser nächstes Reiseziel war, war auch nicht besser für die kommende Woche, so entschlossen wir uns spontan Krabi und Koh Phi-Phi auszulassen und buchten einen Flug nach Singapur.


 

Singapur

Sonntag, 6. Juli 2014

Thailand; Koh Tao

So viele halblebendige Seekranke habe ich noch nie gesehen, überall hingen sie kreidebleich an der Reling….und ich, ich hatte Kohldampf und wollte einfach nur vom Schiff runter was futtern gehen.…ja ich muss zugeben die Überfahrt war sehr unruhig und wellig und wir haben es vorgezogen uns auf ein höheres Deck zu begeben als in der Hauptkabine nach nicht mal 10 Minuten Fahrt die Ersten angefangen haben, ihre schwarzen Säcke bis zum Rand zu füllen.

Am Peer angekommen hat uns auch schon der erste Schlepper einer Tauchschule abgefangen, wir hatten uns vorab etwas informiert und beschlossen uns diese mal anzuschauen. Angekommen in einen riesigen Resort standen da gleich nach dem Eingang zehn Open Water Kursteilnehmer am Pool mit einem Instructor. Ein NO GO so lehrt man nicht tauchen (unsere Meinung), das ist Massenabfertigung. Dieser Eindruck zog sich durch die ganze Anlage. Wir beschlossen noch weiter Tauchbasen anzuschauen. Also Wanderten wir wieder mal voll bepackt los.  Im Big Blue auch eine riesen Anlage, wurden wir freundlich empfangen darauf haben uns ein paar Zimmer in den umliegenden Anlagen angeschaut und beschlossen dort ein paar Tage zu bleiben.



Am ersten Tauchtag waren wir ca.15 Mann on Bord, was ganz ok war. Auf dem Weg zum Tauchspot bekam der Captain per Funk rein, dass am Chumphon Pinnacle ein Walhai gesichtet wurde…also sofort Planänderung und das Schiff nahm Kurs auf in Richtung Walhai.. alle schon ganz aufgeregt…schnell Breefing, rein ins Jacket, Buddycheck und runter….Tja aber der Walhai wollte sich uns nicht zeigen…so schade.
Auch auf den darauf folgenden Tagen und den weiteren Tauchgängen kam uns nichts spektakuläres vor die Maske. Es waren schöne Tauchgänge und wir haben einigen Sachen gesehen die wir so noch nie gesehen haben, aber alles in allem waren wir vom Tauchgebiet Koh Tao extrem enttäuscht. Die Korallenbleiche hat das Gebiet sehr getroffen wie auch andere Meere und sicherlich ist der Massentauchsport auch nicht förderlich (Koralenbruch). Koh Tao im speziellen der Mea Haad Bay und der Sairee Beach ist alles in allem eine Massenproduktion und Abfertigung von Tauchzertifikaten in allen Stufen vom Anfänger bis zum Master. Am Abend herscht dort jeweils Ballermann ähnliche Stimmung. Wir haben sehr gut gemerkt, dass in Europa langsam die Ferien anfangen. Jeden Tag wurden es mehr Leute auf den Strassen, in den Restaurants, am Strand und natürlich auch auf den Tauchbooten. Am dritten und vierten Tag hatte Charly etwas Probleme mit dem Hals, da entschieden wir uns eine Roller zu mieten und die Insel zu erkunden. Auf diesem Ausflug haben wir auch einige richtig schöne und ruhige Strände gefunden. An der Tanote Bay haben wir uns zum ersten Mal so richtig wohl gefühlt und haben etwas bedauert dieser Ort nicht vorher gefunden zu haben. Also man lerne…bei der nächsten Insel in dieser Grösse schnappen wir uns einen Roller und klappern zuerst die Insel ab..











An unserem letzten Tauchtag waren wir schon über 30 Taucher on Bord…(nicht unser Ding) dieses Gedrängel und Hektik – wir müssen allerdings dazu sagen, Unterwasser war dieser Tauchgang jedoch unser Tauchhighlight auf dieser Insel, wir haben eine mega süsse Schildkröte gefunden – trotz diesem schönen Tauchgang waren wir richtig froh am Abend das Nachtboot 9h nach Suratani zu besteigen und uns dem immer grösser werdenden Trubel zu entziehe. Nach der Spannenden und Abenteuerlichen (Sue: Mitten in der Nacht besuchte mich eine Kakerlake und wollte sich auf meinem Bein Schlafen legen iiiii) Überfahrt nach Suratani.



Bestiegen wir Morgens um halb 6 einen Bus in der Annahme das dieser uns (gemäss Aussage der Ticketverkäuferin) Nonstop in 4h nach Phuket bringen würde. Jedoch stellten wir schnell fest das diese uns einmal mehr beschissen hat. Und wir in einem Bummlerbus gelandet waren, der an jeder Ecke hielt und die Fahrt so gute 6,5h dauerte. Wir haben dies jedoch nicht bereut da wir so einiges mehr vom Land gesehen und mitbekommen haben als im Turibus. Nach der gut 20 stündige reise sehnten wir uns nach einer ausgiebigen Dusche (sogar warm Wasser und Aircon) die wir im www.amicimieihotelphuket.com in Patong vorfanden.  
Mehr von unserer abenteuerlichen Reise erfahrt ihr im nächsten Eintrag.
P.S. Unser Maskottchen Barry fand seinen grossen Thai Bruder